Beschreibung Phormictopus

 
Material und Methoden
Erläuterungen zu den Abkürzungen
 
fritzschei Rudloff, 2008 - Kuba
 
Männchen
 

Längenmaße:

 

Körperlänge: 35,6;

 
 

Cephalothorax: Länge 15,3; größte Breite: 14,1; geringste Breite (am Clypeusrand): 7,23;

 
 

Gliedmaßen:

Gliedmaße

Fem

Pat

Tib

Met

Tar

Gesamtlänge

0

9,6

3,4

8,54

 

 

 

I

15,35

4,92

13,37

10,93

8,98

53,55

II

14,86

4,15

13,32

12,03

7,87

42,2

III

14,25

3,28

15,52

12,74

7,95

50,74

IV

15,67

4,43

14,56

15,72

8,11

58,46

 
 

Sternum: Länge 6,98; Breite 6,74;

 
 

Labium: Länge 2,01; Breite 1,52;

 
 

Sternalsigillen: erste beiden Sigillenpaare randständig, hintere sehr klein und mehrere Durchmesser vom Rande entfernt

 
 
 

Spinnwarzen: Basalglied 2,57; Medialglied 2,39; Apikalglied 2,82;

 
 

Metatarsalskopula: Bein IV 24%; Bein II: 59%

 
 
Bestachelung: Bein I: Tib unter der Tibiaapophyse pl und rl je 1 Stachel
 
Bein II: Met Ap 2, Tib Ap 4 davon 1 pl, med 1, bas 2, dorsal 2 bas
 

Bein III: Met Ap 3, davon 1 rl, 2 med, 1 subbas, Tib, ap 3 davon 1 rl, med 2

 

Bein IV: Met Ap 3 davon 1 rl, 2 subap, med 4 leicht versetzt angeordnet, subbas 2, Tib 3 davon 1 rl, bas 4 davon 1 dorsal

 
 

Augenstellung: VMA kleiner als SA, HMA am kleinsten, liegen sehr nahe an HSA, berühren diese jedoch nicht

 
 
 

Stridulationsorgan: Pedipalpen - cox nur mit einigen kleinen Borsten, Troc mit einigen nicht sehr großen Stridulanten. BI - Troc unterhalb der diagonalen Sutur mit großem Feld, welches sich basal verbreitert aus kleinen dicht stehenden Stridulationsborsten, Troc mit einer unteren Reihe aus kurzen Stridulanten und einer längeren oberen Reihe.

 
Stridulationsorgan Palpen
 
Stridulationsorgan B I
 
 

Bulbus: Bulbusspitze sehr kurz, nimmt etwa nur ¼ der Bulbuslänge ein.
SA fein gezahnt, wesentlich kürzer als PI, dieser unbezahnt, A nur leicht angedeutet.

 
Bulbus rl
 
Bulbus pl
 
 

Tastertibia: ohne deutliche rl Protuberanz

 
 

Tibiaapophyse: Prolaterale Apophyse gerade, retrolaterale Apophyse nach pl einen Bogen bildend, dessen Spitze aber gleichzeitig auch eine leicht dorsale Neigung einnimmt. Retrolaterale Apophyse apikal an dorsaler Seite mit kräftigem, anliegenden Dorn.
Met kommt beim Einknicken nicht auf rl Apophyse zum Aufsitzen.

 
Tibiaapophyse rl
 
Tibiaapophyse pl
 
 
Besonderheiten: prolateral und retrolateral neben den Apophysen mit je einem Dorn
 
 

Färbung: einheitlich braun, mit leichtem metallisch messingfarbenen Schimmer auch auf dem Cephalothorax und an den Femora.

 
 

Weibchen:

 
 

Längenmaße:

 
Körperlänge: 35,8;
 
 
Cephalothorax: Länge 19,21; größte Breite 15,50; geringste Breite (am Clypeusrand) 9,7;
 
 

Gliedmaßen:

Gliedmaße

Fem

Pat

Tib

Met

Tar

Gesamtlänge

0

9,87

3,49

7,5

 

6,62

 

I

13,16

4,97

11,39

7,93

6,24

43,69

II

12,61

3,69

9,79

8,26

6,44

40,79

III

12,53

2,44

8,78

9,13

6,37

39,25

IV

19,21

3,74

11,44

11,80

7,40

47,59

 
 

Sternum: Länge 7,5; Breite 5,8;

 
 

Labium: Länge 2,27; Breite 1,97;

 
 

Sternalsigillen: vorderes Paar randnah, mediales Paar etwas vom Rande entfernt, sehr tief in einer Einkerbung versenkt, hinteres Paar klein, mehr als 2 Durchmesser vom Rande entfernt

 
 
 

Spinnwarzen: Basalglied 2,47; Medialglied 1,84; Apikalglied 3,26;

 
 

Metatarsalskopula: Bein IV 22%; Bein III 62%

 
 
Bestachelung: Bein I: Met Ap med1, Tib Ap 2, med. 1
 

Bein II: Met Ap 2, med 1

 
Bein III: Met Ap 3, med rl 1, med pl 1, bas pl 1, Tib Ap 2, ap rl 1, subap pl 2, med 2, med rl 1, subbas pl 1
 

Bein IV: Met Ap 5, subap 1, submed 2, med leicht versetzt5, subbas 2, bas 1

 
 

Augenstellung: wie beim Männchen, der Augenhügel ist jedoch wesentlich breiter auseinandergezogen, so auch die Augenfläche, die HMA sind etwas mehr von den HSA separiert.

 
 
 
Stridulationsorgan: wie beim Männchen
 
Stridulationsorgan Palpen
 
Stridulationsorgan B I
 
 
Spermathek:
 
 
 

Färbung: einfarbig braun

 
 

Diagnose: Ein sehr gutes Merkmal zur Unterscheidung von allen anderen Arten ist der mit einer extrem kurzen Spitze ausgestattete Bulbus. Die Weibchen lassen sich sehr gut an Hand der Spermathek identifizieren.

 
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